Projektoffice Glarus Nord, Gemeindehaus, CH-8867 Niederurnen
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Allgemeines / Vorgeschichte

Ausführlich informiert die Homepage des Kantons Glarus über die Vorgeschichte der Gemeindestrukturreform sowie über Projektauftrag und Projektziele.

Mit der laufenden Gemeindestrukturreform gibt sich der Kanton Glarus eine grundlegend neue Struktur und Organisationsform. Deshalb gilt sie als das wichtigste und weitreichendste Glarner Reformvorhaben seit Jahrzehnten.

Das Gemeindegebiet von «Glarus Nord» entspricht der heutigen Region Glarner Unterland und umfasst folgende Gemeinden: Bilten, Niederurnen, Oberurnen, Näfels, Mollis, Filzbach, Obstalden, Mühlehorn.

Das Gemeindegebiet «Glarus Mitte» entspricht der heutigen Region Glarner Mittelland und umfasst die Gemeinden: Netstal, Glarus, Riedern, Ennenda

Das Gemeindegebiet «Glarus Süd» entspricht der heutigen Region Glarus Hinterland und Sernftal und umfasst folgende Gemeinden: Mitlödi, Schwändi, Sool, Schwanden, Haslen (Haslen, Nidfurn, Leuggelbach), Luchsingen (Luchsingen, Hätzingen, Diesbach), Betschwanden, Rüti, Braunwald, Linthal, Engi, Matt, Elm.

Kurzfassung Vorgeschichte:
Die Initialzündung erfolgte durch zwei politische Vorstösse.

• Mai 2003: Die SVP Landratsfraktion reicht eine Motion ein, mit der sie die Umstrukturierung des Bildungs- und Sozialwesens verlangt.
• Mai 2003: Ein Memorialsantrag fordert die Einführung der Einheitsgemeinde, also den vertikalen Zusammenschluss von Ortsgemeinde, Schulgemeinde, Fürsorgegemeinde und Tagwen, in allen Gemeinden des Kantons.
• Aufgrund dieser Vorstösse beschliessen Regierung und Landrat, die Strukturen des Kantons gesamtheitlich zu prüfen und zu optimieren.
• Mai 2006: Der Landsgemeinde 2006 wird ein Vorschlag mit zehn Gemeinden unterbreitet.
• Mai 2006: Die Landsgemeinde beschliesst die Bildung von drei Gemeinden ab 2011.

Am 1. Januar 2011 werden anstelle von den heutigen 25 Ortsgemeinden, 18 Schulgemeinden, 16 Fürsorgegemeinden und 9 Tagwen im Kanton Glarus lediglich noch 3 grosse und starke (Einheits-Gemeinden) den Kanton prägen.
Mit der Reform will der Kanton Glarus seine Strukturen vereinfachen, die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und eine noch bessere Grundlage schaffen, um seine Stärken als Wohn- und Wirtschaftsstandort optimal zur Geltung zu bringen.

• Sonntag, 25 November, 2007: Ausserordentliche Landsgemeinde.
Mit überwältigendem Mehr beschliesst die Landsgemeinde nach einer fairen Diskussion beider Seiten, das Projekt «Ein Kanton – Drei Gemeinden» weiterzuführen.

Wir freuen uns und bedanken uns für das Vertrauen. Packen wir die herausfordernde Aufgabe nun gemeinsam mit Freude und Elan an!