Allgemeines
/ Vorgeschichte
Ausführlich informiert die Homepage
des Kantons Glarus über die Vorgeschichte der Gemeindestrukturreform
sowie über Projektauftrag und Projektziele.
Mit der laufenden Gemeindestrukturreform gibt sich der Kanton
Glarus eine grundlegend neue Struktur und Organisationsform.
Deshalb gilt sie als das wichtigste und weitreichendste Glarner
Reformvorhaben seit Jahrzehnten.
Das Gemeindegebiet von «Glarus Nord» entspricht
der heutigen Region Glarner Unterland und umfasst folgende
Gemeinden: Bilten, Niederurnen, Oberurnen, Näfels, Mollis,
Filzbach, Obstalden, Mühlehorn.
Das Gemeindegebiet «Glarus Mitte» entspricht
der heutigen Region Glarner Mittelland und umfasst die Gemeinden:
Netstal, Glarus, Riedern, Ennenda
Das Gemeindegebiet «Glarus Süd» entspricht
der heutigen Region Glarus Hinterland und Sernftal und umfasst
folgende Gemeinden: Mitlödi, Schwändi, Sool, Schwanden,
Haslen (Haslen, Nidfurn, Leuggelbach), Luchsingen (Luchsingen,
Hätzingen, Diesbach), Betschwanden, Rüti, Braunwald,
Linthal, Engi, Matt, Elm.
Kurzfassung Vorgeschichte:
Die Initialzündung erfolgte durch zwei politische Vorstösse.
• Mai 2003: Die SVP Landratsfraktion reicht eine Motion
ein, mit der sie die Umstrukturierung des Bildungs- und Sozialwesens
verlangt.
• Mai 2003: Ein Memorialsantrag fordert die Einführung
der Einheitsgemeinde, also den vertikalen Zusammenschluss
von Ortsgemeinde, Schulgemeinde, Fürsorgegemeinde und
Tagwen, in allen Gemeinden des Kantons.
• Aufgrund dieser Vorstösse beschliessen Regierung
und Landrat, die Strukturen des Kantons gesamtheitlich zu
prüfen und zu optimieren.
• Mai 2006: Der Landsgemeinde 2006 wird ein Vorschlag
mit zehn Gemeinden unterbreitet.
• Mai 2006: Die Landsgemeinde beschliesst die Bildung
von drei Gemeinden ab 2011.
Am 1. Januar 2011 werden anstelle von den heutigen 25 Ortsgemeinden,
18 Schulgemeinden, 16 Fürsorgegemeinden und 9 Tagwen
im Kanton Glarus lediglich noch 3 grosse und starke (Einheits-Gemeinden)
den Kanton prägen.
Mit der Reform will der Kanton Glarus seine Strukturen vereinfachen,
die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und eine noch bessere
Grundlage schaffen, um seine Stärken als Wohn- und Wirtschaftsstandort
optimal zur Geltung zu bringen.
• Sonntag, 25 November, 2007: Ausserordentliche Landsgemeinde.
Mit überwältigendem Mehr beschliesst die Landsgemeinde
nach einer fairen Diskussion beider Seiten, das Projekt «Ein
Kanton – Drei Gemeinden» weiterzuführen.
Wir freuen uns und bedanken uns für das Vertrauen. Packen
wir die herausfordernde Aufgabe nun gemeinsam mit Freude und
Elan an!
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